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Cake Pops – sti(e)lecht naschen

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Anlässlich Janines Geburtstagsfeier,
Wollte ich mal etwas wagen. Wer mich kennt weiß ja, dass mein liebstes Mitbringsel selbst gemachte Kuchen, Torten, Muffins, Desserts und Cookies sind. Aber heute wollte ich ein eigenes Rezept für Cake Pops entwerfen.

Was sind Cake Pops ? Im Grunde sind Cake Pops kleine Kuchen am Stiel, die meist noch sehr aufwändig dekoriert werden (siehe Google Bilder). Hierfür wird ein Rührkuchen gebacken, von der Kruste befreit, zerbröselt und mit Frischkäse als Bindemittel gestreckt. Aus dieser Pampe formt man dann die kleinen Kuchenbälle die man mit Zuckerguss, Kuvertüre, Frostings, Buttercreme, Streuseln und und und in kleine Lollikunstwerke verwandelt.

Das Gemansche wollte ich mir sparen und direkt einen Teig anrühren, der nach dem backen noch schön zart, saftig und weich ist – und ich hab das ultimative Rezept !!! Manche Mengenangaben mögen etwas seltsam erscheinen aber glaubt mir, allein der rohe Teig ist eine Geschmacksbombe. Ihr braucht neben einem mini Muffinblech :

200g Mehl
80g Zucker
40g Vanille Pulver (Kaba)
20g Kakao
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
200g Natur Joghurt
80ml Öl
2 Eier
Ein paar Tropfen Buttermandelaroma wer mag ;)
Ich hab noch 70g gehackte Schokolade in den Teig gegeben

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Erst separat einmal alle trockenen und alle feuchten Zutaten vermischen. Anschliessend zusammenfügen und mit einem Rührgerät kurz durchschlagen. Der Teig muss nicht komplett und perfekt verrührt sein, sonst werden die Muffins später zäh. Den Teig in die gefetteten Mulden füllen und 15 Minuten bei 175grad Umluft backen.

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Die Muffins vorsichtig mit einem Löffel aus den Mulden heben und auf einem Küchenkrepp oder Gitter abkühlen lassen. Sie müssen komplett kühl sein vor dem verzieren – bestenfalls 20 Minuten in den Kühlschrank stellen !

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Für die Deko habe ich Schokolade geschmolzen ( zweimal, es reichte nicht ^^) und die erste Hälfte damit umhüllt und mit bunten Zuckerkugeln dekoriert. Die andere Hälfte durfte nach dem Schokobad in Kokosflocken weiter tauchen und wurde schlussendlich noch mit Zuckerherzen, Zuckerschrift und Schoktropfen verziert.

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Es hat echt gedauert aber ich glaube, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Für den Geburtstag habe ich noch aus Geschenkpapier und runden Pappboxen kleine Aufsteller gebaut, damit die Pops auch gut zur Geltung kommen :)

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PS: Wem das zu viel Arbeit ist, der kann den Teig anrühren, auf ein normales Blech verteilen und etwa 20 Minuten backen. Schmeckt fast genauso gut ;) kleiner Tipp, anstatt der Schokolade 3-4 Oreo Kekse hacken und unter den Teig geben – yummy :D

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Hefezopf selber backen !

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So ihr lieben, wie versprochen gibt es jetzt mein Osterzopf Rezept. Das ist übrigens mein erstes mal und das Grundrezept habe ich mit bei Chefkoch besorgt, aber etwas abgeändert. Zuerst braucht ihr natürlich Zutaten, die da wären :

500g Mehl
90g Zucker
21g Hefe ( also ein halbes Päckchen)
250ml Milch
75g zerlassene Butter
1 getrenntes Ei
1 Prise Salz
1/2 fl. Zitronenaroma

Zuerst die Milch lauwarm erwärmen, dann am besten das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel bereitstellen und die Hefe in ein kleines Gefäß bröckeln. Zu der Hefe gebt ihr eine gute Prise Zucker und ein paar Esslöffel Milch, sodass ihr eine cremige Masse anrühren könnt.

20120408-160115.jpg ( Hefe gebröckelt – links verrührt)

Zu der restlichen Milch gebt dann das Eigelb und den Zucker. Diese Masse dann zum Mehl geben und schon mal leicht anrühren.

Anschließend das Hefegemisch und Aromaöl hinzugeben und gut durchkneten. Den Teig abgedeckt, am besten im vorgewärmten Ofen ( ca. 50grad – dann aber ausstellen ! ) gehen lassen. Bei mir dauerte das etwa 30 Minuten.

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Wenn der Teig erfolgreich aufgegangen ist, sollte er aussehen wie auf dem folgenden Bild und etwa auf das zwei- bis dreifache gewachsen sein. Dann erneut durchkneten und wieder gehen lassen. Ich weiß die ganze Warterei macht einen ganz verrückt aber immerhin kann man zwischendrin mal die Küche von Teigresten befreien oder ne runde joggen. Es lohnt sich sich aufjedenfall :)

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Wenn der Teig fertig gegangen ist und ihr ihn erneut gut geknetet habt, versucht 3 etwa gleichgroße Stücke abzuschneiden. Und formt daraus 3 gleichmäßige Stränge. Ist mir selbst nicht leicht gefallen aber wenn sie nicht perfekt sind, macht das am Endprodukt kaum was her wie man sieht :) Übrigens waren meine Stränge ca. 30-40cm lang . Beim Flechten werden sie ja noch gezogen.

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Aus den Strängen flechtet man dann denn eigentlichen Osterzopf. Es war verdammt schwer !! Flechten ist wohl das, was man im Kindergarten als erstes lernt aber wenn man das in Slow-Motion machen muss, vergisst man ständig wies weitergeht -,- am einfachsten ist es, wenn man zügig den Teig fertig flechtet und lieber zum Schluss ausbessert
.

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Den fertigen Zopf mit dem Eiweiß bestreichen und nach eigenem Gusto mit Hagelzucker oder Mandeln bestreuen.

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Bei 170grad Umluft darf der Zopf dann mind. 20 Minuten Braun werden. Wird er zu schnell dunkel und ist noch nicht gar, am besten mit Alufolie bedecken.

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Und dann isses fertig – taaaadaa !

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Übrigens habe ich zwei Zöpfe gebacken und einen ,als kleines Mitnringsel, mit zum Osterbrunch von Philipps Familie gebracht. Der Hefezopf war ruckzuck weg und hat allen gut geschmeckt und das sogar bei Konkurrenz von einem riesengroßen Buffettisch :)
Der andere Zopf war für meine Family gedacht und hat seit gestern Abend schon sehr gelitten. Ich muss wohl noch mehr backen :D

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Bagel selber backen :)

Heute mal ein kleines, kulinarisches Tutorial :}
Ich steh total auf Bagels aber leider sind die hier weit und breit nicht zu haben. Alle Jahre wieder gibt’s mal amerikanische Wochen bei Lidl, bei denen ich mich reichlich damit ausstatte. Doch selbst wenn die Gefriertruhe fast überquillt , reicht das nur wenige Wochen.
Was tun ? Ich wollte erst Rohlinge übers Internet kaufen aber meist läuft das nur über Großbestellung. Was tun ? Selber machen ! Im Internet habe ich bei Chefkoch.de ein recht simpel klingendes Rezept gefunden und erfolgreich gebacken.

    Rezept für 8 Bagel

    400g Vollkornmehl
    200ml Milch
    1 Päckchen Hefe (42g)
    1 Ei
    4 EL Öl
    2 Tl Salz
    2 Tl Rohrzucker

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Die Milch leicht erwärmen, die Hefe in eine Schüssel bröseln und Milch und Rohrzucker hinzugeben. Alles solange verrühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat ( kann dauern – Schneebesen rules ! ). Das Ei trennen, Eigelb aufbewahren und Eigelb mit dem Öl in die Milchmischung rühren. Das Salz mit dem Mehl vermengen, Milchmischung dazu geben und zu einem glatten Teig kneten.

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Das ganze mit einem Tuch abgedeckt im Ofen bei ca. 40c für 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist ( siehe Bild ). Anschließend erneut kneten und 8 etwa gleichgroße Kugeln formen und mit einem Finger oder Kochlöffel das typische Loch in den Teig drücken. Die Bagel weitere 10 Minuten gehen lassen.

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In einem Topf Salzwasser zum kochen bringen und jeden Bagel ca. eine Minute hineingeben, gelegentlich wenden und mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen auf Küchenkrepp und auf ein Backblech mit Backpapier legen.

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Die Bagel mit Eiweiß bestreichen und ggf. mit Körnern bestreuen. Auf mittlerer Schiene bei 200c ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht Farbe annehmen.

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Resultat : meiner Family, Freund und Backfee Philipp und mir schmecken sie äußerst gut. Wird aufjedenfall wiederholt ! Zum einfrieren und aufbacken, die Bagel bei 150c im Ofen 10-15 minuten backen. Laut Internet lassen die Dinger sich auch mit Zwiebeln, Röstzwiebeln, Speck, Knoblauch und Kräutern verfeinern.

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Yummy ! Yogurette Muffins :}

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Habe gestern für den Kuchenverkauf meines Jahrgangs absolut köstliche Muffins gebacken. Das Rezept wollte ich euch echt nich vorenthalten. War recht wenig Arbeit für das Ergebnis. Das Rezept hab ich mir bei Chefkoch.de besorgt, habe zwar bisschen improvisieren müssen, weil ich nich genug Joghurt hatte. Aber ich glaube der Schuss Milch im Teig, hat das Ergebnis nun nicht wirklich verändert ;) Vorweg muss ich noch anmerken, dass ein ganzes Päckchen Backpulver reingehört und der Teig recht bitter dadurch schmeckt. Die fertigen Muffins sind aber durchweg süß und saftig und man schmeckt das Pulver schlussendlich nicht mehr heraus. Natron habe ich übrigens weggelassen ;)

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Erst alle feuchten Zutaten verrühren, später mit dem Rest vermischen. Die Yogurette grob hacken und ganz zum Schluss unterheben. Bei 170c* ca. 15-20 Minuten im gefetteten Blechen backen. Ich habe aus dem Teig 12 große Muffins gebacken, wer sparsamer einfüllt kommt auf etwa 16 Stück. Die Yogurette kann übrigens durch andere Schokolade von je 100 Gramm ersetzt werden. Einige Chefkoch-user haben es mit Kinderschokolade probiert oder auch alten Weihnachtsmännern, die keiner mehr isst. Alle waren durchweg zufrieden :}

Mein Werk :}
Hab Schokotropfen noch vorm backen eingerührt – schaut dann bisschen ansprechender aus

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und so lecker sah die Küche anschließend aus ;)

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