Archiv der Kategorie: Party

Guess who’s back in gold and black ?!

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Genau, ich bin es. Am Freitag habe ich meine letzte Prüfung hinter mich gebracht  und hatte ein wenig Zeit mich von all dem Stress zu erholen. Wie schon gepostet, wurde ich zu der Geburtstagsparty von 3 meiner lieben Klassenkameraden eingeladen und wir hatten eine echt schöne Zeit. In Groningen wird meist eher „bodenständig“ gekleide gefeiert, was heißt  High Heels und Kleider sind in der Regel unangebracht.Ich hab‘ versucht, etwas Glamour in einem normalen Sneaker & Pullover Stil zu packen und meinen Lieblings  Nike’s ist ein Comeback aus der Winterpause zu geben. Schwer zu erkennen, aber neben dem goldenem Leder sind die schwarzen Parts aus Pailetten . Ich hab‘ noch meine glänzende Leggings, die New Era Snapback mit goldenen Details, meine Nieten-Clutch und noch einige Big Boss Ringe eingesetzt. Alles wurde schlussendlich mit meiner schimmernden Adidas Windjacke abgerundet. Irgendwie habe ich das Gefühl der Winter ist schon komplett vorbei , obwohl es den ganzen Tag am regnen war, war es recht warm und ich musste nicht Schal, Handschuhe und eine Jacke wie gewohnt gegen die Gewalt der Natur mit mir mitschleppen. Nun sind Prüfungen vorbei und draußen wird es auch wieder freundlich  – kann doch kein Zufall sein ?!

Exactly, it’s me. On friday I finished my last exam and had some time to recover from all the stress. As you can see I was invited to the birthday party from 3 lovely classmates and we had a nice time. In Groningen mostly everyone celebrates quite comfortable and chilled, what means that high heels and dresses are usually banned. Atleast I tried to add some glamour to a normal sneaker & sweater style and decided to give my favorite golden pair of Nike’s a comeback. Hard to see, but beside the golden leather the black parts are sparkling. I added my shiny leggings, the new era snapback with golden details, my studded clutch and for sure some big boss rings. Everything covered from a shimmering Adidas windbreaker. Somehow I felt like winter is already over, though it was rainy during the whole day, it was quite warm and I didn’t have to wear scarf, gloves and a coat like usual. Well, exams are over and it’s gettin‘ better outside – this can’t  happened by accident ?!
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One does not easily shoot in foggy rooms – Birthday party of Aline, Eva and Eline :)

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Februar 2, 2013 · 03:24

Heimataufenthalt – 2 Wochen in Bildern

So, da ich hier in Groningen wieder so etwas wie solides Internet habe, konnte ich endlich meine ganzen Iphone Schnappschüsse aus Vechta auf meinen Pc ziehen und eine Galerie basteln. Zu sehen sind ein Teil unseres Weihnachtsessen, Fotos vom Trip in Bremen in der Metro und im Waterfront, ein paar Random Bilder von mir, ein paar Leckereien, natürlich Potato & Famous und ein paar Shopping-Errungenschaften.

Well, now I have some „useful“ internet again here in Groningen and was able to upload some of my shots from my hometown trip for a gallery. Here you can see some pictures from our christmas dinner,  our trip to Bremen at Metro (a big store for restaurants and stuff) and Waterfront ( shopping mall ), a few delicious meals, random pictures of me , sure some shots of my pets Famous & Potato and  a few new things I shopped.

 

 

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Letzte Feierei in good old Germany – Alando

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Ja zum guten Schluss durfte nochmal sehr sehr spontan gefeiert werden.
So spontan, dass wir ( Kira und ich ) gegen 3 Uhr im Alando (Osnabrück ) ankamen und uns die ersten fertig Gefeierten entgegen kamen. Unter diesen befanden sich sogar noch alte, bekannte Gesichter, was mich etwas stutzig aber dennoch happy gemacht hat. Auch sonst kannte man alle 10 Meter wen und obwohl ich mich gar nicht mehr in Vechta befand, war es heimisch. Noch kurioser wurde es, als wir eine Menge Leute erblickten, die bekannten Gesichtern extrem ähnlich sahen. Man könnte behaupten die Disco bestand aus Vechteranern und Leuten, die aussahen wie welche.
Ich hatte schon wieder vergessen, dass man in Deutschland gerne mal rumbitcht und gegen jede holländische Regel, einfach den Frust über das Leben, den dicken Hintern und der schlechten Luft an Jedermann auslässt. Tatsächlich brachte eine unscheinbare Pummelfee den Spruch „ ist das hier ne Mottoparty ?! “ über ihre Lippen und guckte schon grenzwertig unverschämt auf uns. Sofort machte der Schalter ‚klack‘ in meinem Hirn und ich war wieder komplett deutsch und nicht mehr gewillt die Menschheit mit offenen Armen zu empfangen – was im Laufe des Abends eine weise Entscheidung gewesen war.
Gut warmgetanzt und eingelebt ging leider schon das Licht an und alle Vechteraner – und deren Klone – verließen das Tanzparkett und es wurde leerer und leerer.
Der DJ in der Mainhall legte nur noch feinste türkische Volksmusik auf – ich nehme an um uns rauszuekeln ? Zumindest machte sich der letzte Rest an Menschen einen Spaß daraus die Musik möglichst euphorisch zu betanzen, drehten Piroutten, tanzte Sirtaki und machte sich um es deutlich zu sagen, zu Vollhonks. Natürlich gehörten wir nicht zu den coolen Leuten am Rande, die gelangweilt dem Ende entgegen Kaugummi kauten und gafften, sondern gaben auch mitten im Spektakel unser Bestes in Form von Macarena und Gangnam Style. Irgendwann waren auch Barkeeper und Mitarbeiter unter uns, mit denen wir auch noch kurzt plauschten. Als dann wirklich Sense war und wir Richtung Ausgang aufbrachen, hörte man noch ein leider sehr sehr verständliches “ Mädels kommt gut nach Vechta ! “ aus den Boxen dröhnen und ich spürte gerade zu wie die “ coolen Party People “ vom Rande, uns Messerscharfe Blicke in den Rücken jagten. Gelungener Abgang, gelungener Abend – Wiederholungsbedarf !

    Best of :

    “ Hey woher kommt ihr ? “
    “ Vechta “
    “ Krass, da saß ich 12 Wochen im Knast ! “

    “ Hat dir heute schon jemand gesagt dass dein Outfit klasse aussieht ? “
    “ Ja, mein Freund ! “
    “ oh hm … ja “
    “ vielleicht klappt’s bei der Nächsten ; ) “
    “ wie ?! versteh ich nicht ;( “

    “ und was hast du beruflich oder schulisch so vor ? “
    “ ja der Club ist echt übertrieben voll ! wir gehen bald auch, nicht auszuhalten “
    “ Ja… ja…is echt heftig. “

    “ Wie? Ach Groningen ist nicht in Deutschland ? “

    “ Ich krieg keine Luft, wenn die hinter dir die Arme hochnimmt !!! “

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Festtagszwischendings + Nachtrag.

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So, die Festtagshalbzeit ist erreicht und ich habe alles relativ gut überstanden. Ich habe jede Menge tolles Zeug geschenkt bekommen von meinen Lieben und es sind ein paar Sachen dabei, die sich noch meinem Blogtest unterziehen müssen ! Unter anderem ein echt empfehlenswertes Parfum und ein beheizbarer Wimpernformer, um mal einen Vorgeschmack zu geben. Leider ist wie gesagt meine Spiegelreflex in Holland geblieben, weswegen das ein wenig vertagt wird. Das obere Bild ist übrigens auch noch auf der ersten Wuba Fete geschossen worden, leider war es reichlich überbelichtet. Ein ganz großen Dank spreche ich also hiermit an den guten Peter aus, der das ganze ungefragt und perfekt noch für mich hingebogen hat : )

Nachtrag :

Liebe Leser, oder eher selbsternannte Webpolizei

sollten euch Probleme mit meiner Person oder mit meinem Blog Kopfzerbrechen bereiten, verlasst doch bitte meine Seite und irrt nicht auf meinem Facebookprofil rum. Desweiteren seid ihr herzlichst eingeladen meine Kommentarfunktion zu nutzen oder mir eine konstruktive Mail zu schreiben, ich hab mit meiner sowieso schon raren Zeit hier andere Pläne.
Ich denke es gibt stilvollere Wege, als mich von einer besoffenen Freundin am Mädchenklo abzufangen, die weder Argumente noch irgendwelche ausschlaggebende Hintergrundinfos hat. Es ist nicht grad prickelnd in aller Öffentlichkeit lallend mit vollem Namen genannt und angebrüllt zu werden, mit Polizeinanzeigen zu drohen ist nun auch nicht gerade effektiv, wenn es kein Motiv gibt und man mir gegenüber noch handgreiflich wird. Was bringt es euch, hinter meinem Rücken irgendwelche Halbwahrheiten zu reimen und noch nicht mal die Eier zu besitzen, mich damit persönlich ohne Dritte zu konfrontieren ? In diesem Sinne, hoffe ich ihr hatten eure 20 Minuten Spaß auf meine Kosten,

eure Arroganzbestie und Mobbingqueen Lena

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Wunderbar Vechta 1. Weihnachtsfeier + DIY Haarschmuck

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    Dieses Outfit war sagen wir … Anstrengend ?
    Als wir Holland verlassen hatten, hatte wir alle Mühe auf den letzten Drücker unsere Sachen zu packen und irgendwie Potato mit vier Mann in einem kleinem Auto, ohne Transport Box, nach Deutschland zu kriegen. Zeit zum Klamotten packen blieb nicht viel und ich schaffte es gerade noch, mein Lieblings H&M by Night Kleid einzupacken. Irgendwie ist das mein Klassiker geworden.
    Zumindest war mein erstes Problem Schuhe zu finden, bzw. die die ich hatte ausgehtauglich zu machen. Wie immer hatte ich diese Schwarzen Plastikpinöpel unter den Absätzen abgetanzt und gelatscht und auf Metallstäben läuft es sich recht schlecht. Unschön aber effektiv umwickelte ich die Schande mit Tesafilm und nahm von nun an immerhin keine Stücke des Untergrundes mit, wie eine Gartenhacke. Nächstes Problem war dann das untenrum. Ja das Untenrum !
    Ich hatte den passenden BH in Groningen gelassen und musste das bisschen Holz vor de‘ Hüttn unterbringen. Zackzerapp hatte ich einen relativ billigen Primark BH auf Bandeautauglichkeit gestutzt und noch die Cups kürzer und runder geschnitten. Aus den Trägern wurde dann noch ein Armband, Viola.
    Größtes Problem waren dann die Haare. Ich hatte es mir mit diversen Youtube Tutorials gemütlich gemacht in der Badewanne und der Lockenstab lief schon heiß. Als ich bemerkte, dass meine Haare doch um einiges länger waren als ich dachte ( unser Spiegel in der Wohnung geht mir bis zum Hals ), wollte ich sie doch lieber glatt und offen lassen. Irgendwie war Madame das aber wieder nicht special genug und ich tüdelte rum, bis sowetwas wie eine Haarschnecke dabei herauskam. Mit etwas Gezupfe und mehr Mühe sah ea fast aus wie eine Rose und ich entschied mich das einfach auf gut Glück so zu lassen. Gemerkt hat irgendwie keiner, dass es kein Plastik oder sonst was ist. Erst auf Erläuterung des Kopfschmucks – ach Quatsch das sind deine Haare?. Ja, selfmade Kopfschmuck.
    Im Nachhinein weiss ich nicht ob ich es total klasse finde oder eher wie ein Gag für zwischendrin. Was meint ? Kann man das so als solide Frisur durchgehen lassen ? Falls ja, bin ich gerne bereit ein Tutorial zu starten : )

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Emiel’s birthday party :)

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Dezember 9, 2012 · 01:59

Familienfeier :)

Anlässlich des 80. Geburtstages von Philipps Opa, traten wir eine Heimfahrt fürs Wochenende an. Geplant war eine Feier in einem Gastsaal mit seiner Verwandschaft und ich wurde als “ Schwiegerenkelin in Spè “ auch eingeladen.
Hat mich natürlich ziemlich gefreut, vorallem weil ich den einen Teil meiner Großeltern kaum kennengelernt habe und der andere viel zu früh schon von uns gehen musste – ich freu mich für Philipp : )
Man glaubt auch kaum wiesehr ich das Essen genossen habe. Nach 4 Monaten Studentküche war so ein richtig deftiges, deutsches Essen echt ein Schmaus ! Zum Dank gabs fürs Geburstagskind ( ist das bei 80 Jahren politisch korrekt ausgedrückt ? ) von mir noch Wein und eine, natürlich echt italienische, Salami aus Papas Heimat.

Man vergisst übrigens nach einer Langzeitbeziehung gerne mal ein paar Erinnerungsfotos zu machen, weil man sich recht gut aneinander erinnert wenn man zusammen wohnt – trotzdem hielt ich es mal für angebracht. Für 4 Stunden Schlaf und ne schlechte Kamera find ich uns ganz gelungen :p

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Die allerwahrste Wahrheit über das Splash – und andere, interessante Vorkommnisse

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Diese vermeintliche Idylle am Eingangsbereich des Campingplatzes, dient lediglich dazu kritische Eltern von einem zumutbaren Maß an Harmlosigkeit zu überzeugen und fungiert ausserhalb des Festivals nur als Postkartenmotiv. Der großzügig angelegte Wald absorbiert zudem freie Radikale aus Dixieklos und Haschpfeifen, während der formschöne See voraussichtlich auch die nächsten 15 Jahre Splash, ausgediente Zelte und Bekanntschaften sicher und für alle Ewigkeiten von der Bildfläche verschwinden lassen wird.
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In Ferropolis ist man noch naturverbunden und lässt die Natur hautnah an der Industrialisierung teilhaben. Wer hier den Müll trennt, gilt als sittenloser Kulturbanause und stört das Gesamtbild. Damit das nicht sooft vorkommt, verteilen manche Bewohner ehrenamtlich & unentgeltlich Exkremente, sowie Dekoartikel, zu denen sich besonders bunte Bierdosen und formschöne Tetrapaks zählen.

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Um den Emissionsausstoß gering zu halten, benutzen besonders gewitzte Splashbesucher sog. “ Karren „, die nur einmalig mit einem Euro getankt werden müssen. Besonders der führenden Hersteller “ Rewe “ und sowie auch der, besonders bei weiblichen Besuchern beliebte, “ Penny “ Karren, erfreut sich größter Beliebtheit und gilt als unzerstörbar.

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Mit bunten Bannern und lustigen Sprüchen markieren die Besucher ihr Revier. “ hoe “ ist zum Beispiel die getunte und coolere Version von “ home “ mit der gekennzeichnet wird, dass sich Freunde bei der eigenen Freundin wie Zuhause fühlen können. Eine “ hoe “ beherbergt und versorgt somit mehrere männliche Besucher parallel , weswegen der Männeranteil auf dem Splash immer über dem der Frauen liegt. Um dieses Konzept noch einfacher zu gestalten, hat man sich darauf geeinigt, das alle „hoe’s“ mit Helga angesprochen werden können.

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Wie auch in anderen Kulturkreisen üblich, gibt es bestimmte Werte und Normen auf dem Splash. Besonders wichtig sind Tischmanieren, die man beherzigen sollte. Die oberste Regel besagt “ teile wie auch du gerne teilgehabt haben würdest „. Das klingt sehr kompliziert, anspruchsvoll und lässt grammatikalisch Wünsche offen, ist aber leicht zu erklären.

Lektion 1. Wie man eigenes Bier teilt.
Du bist stolzer Besitzer von kaltem Bier ? Das bedeutet alle oder keiner. Auch wenn jemand keines möchte und du es eigentlich behalten willst – alle oder keiner, niemand mag Egotrips okey ?! Du hast warmes oder abgestandenes Bier ? Es anzubieten wäre eine Beleidigung, denn warmes Bier schmeckt wie Pisse und davon haben wir ja genug. Warte dass mit dem Sinken der Temperatur, der Wert des Bieres wieder steigt.

Lektion 2. Wie man fremdes Bier teilt.

Angebotenes Bier ist heiliges Bier. Wenn du es abdankst, aus welchen Gründen auch immer, symbolisiert das Desinteresse an der Gemeinschaft und stellt dich als undankbaren Pascha da. Die Leitformel besagt, dass es immer besser ist für das Gemeinwohl zu erbrechen, als für das eigene Wohl abzudanken. Auch trockene Alkoholiker, Schwangere und vor allem Minderjährige sind nicht von dieser Regelung ausgeschlossen ! Niemand mag Eistee-trinkende Biermuffel kapische ?!

Lektion 3. Wie man überteuertes, erlabendes, vor Ort frisch gezapftes Bier teilt.

Gar nicht.

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Auch sehr wichtig und zu befolgen ist die “ Nachtruhe „. Die Nachtruhe ist nicht gleichwertig mit der Nachtruhe im üblichen, deutschen Sprachraum. Leider wird immer noch der Begriff Nachtruhe anstatt Nachtrufe benutzt. Die sog. Nachtrufe dienen dazu, dass keine Stille aufkommt. Viele haben nämlich vor Stille Angst, weswegen jeder einzelne dazu aufgefordert ist, Krach zu machen. Und wo Krach ist, wird nicht geschlafen, wo nicht geschlafen wird, muss auch keiner Angst haben. Wenn alle wach sind, garantiert das ultimative Kontrolle und Aufmerksamkeit. Anfänger brüllen meistens die Namen ihrer Freunde in die Nacht, um zu symbolisieren “ ich bin nicht alleine hier, ihr Monster und Diebe ! „. Fortgeschrittene nehmen sich meistens Megaphone und/oder Chinaböller zur akustischen Absicherung ihres Revieres zur Hilfe.

(Man geht davon aus, dass 2/3 der Zeltbrände absichtlich durch Chinaböller des unmittelbaren Nachbarzeltes ausgelöst wurden. Denn laut Berechnungen heißt es, sind zwei unmittelbar nebeneinander brennende Zelte so unwahrscheinlich, dass manch einer versucht diesen Effekt zu erzwingen und lieber den Nachbarn anzündet, um so laut Berechnung gar nicht brennen zu können. Außerdem kommen zum Löschen ja extra Platzwärter und die Feuerwehr und wenn die da sind, ist man doppelt sicher und alle haben was davon !)

Die absoluten Nachtrufe Profis denken einfach an alles ! Sie reißen Klotüren aus den Angeln, damit man schneller auf sich aufmerksam machen kann, falls auf’m Pott was passiert. Sie halten mit ihren Anlagen ganze Landstriche wach und als hätten sie nichts besseres zu tun, treten sie gezielt gegen Zelte um sicherzustellen, dass wirklich niemand auf die Idee kommt zur Ruhe zu kommen und somit sich und alle anderen gefährdet. Manchmal opfern die Profis auch Schlafsäcke, Schmusedecken und Szenezeitschriften auf einem Scheiterhaufen, damit keiner frieren muss oder wenn jemand Licht zum lesen braucht. ( das sind übrigens die restlichen 1/3 der Brände).

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Lange Zeit umstritten und als Metrosexualität abgestempelt, war das diesjährige Hygieneverhalten der männlichen Besucher auf diesem Festival. Unschwer anhand des Beweismaterials zu erkennen, geht der Trend in Richtung “ schwiegersohntauglich “ und erfreute sich vor allem großer Beliebtheit bei den anwesenden Girlies. Und ja, bei den Hoe’s sowieso.
Es wurde rasiert, frisiert, herausgeputzt und manchmal wurde sogar der ein oder andere Euro in eine Dusche investiert. Kenner der Szene schaffen den Spagat zwischen maskuliner Attitüde und angepasster Boygroupmanie, indem sie Kompromisse schaffen. Es muss ein ausgeglichener Wechsel her ! Wer sich mit Sonnenmilch präpariert, darf eingerissene Nägel nicht professionell abknipsen, höchstens abkauen ! Wer Haarspray benutzt, muss sich den Plaque von den Zähnen mit Rum „runtergurgeln“ und die Zahnbürste ist tabu. Wer tatsächlich Deo an Bord hat, muss damit mindestens einmal Flammenwerfer spielen, darf bei Verbrennungen nicht rummucken und Aspirin gibt’s allerhöchstens erst in der Nacht von Sonntag auf Montag !

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Eines darf mit Sicherheit auf keinem Festival fehlen – der Körperschmuck.
Als Liebhaber von bunten Bildchen, für alle Ewigkeit in die Haut gemeißelt, fühlte ich mich doch direkt wohl. Manch ein Werk hat es mir sosehr angetan, dass ich schon Übung bekam Leute dumm von der Seite anzuquatschen, um ein paar Erinnerungsfotos zu machen. Wo sonst fällt einem der Satz “ alter, kann ich ma deine Scheiße fotografieren ? “ so leicht ? Auf jeden Fall eines meiner besten Stücke in der Rubrik „Heftig, das ist echt ! „. Auch recht unterhaltsam war das allover Tattoo, dass bei jeder Tag- und Nachtzeit und jeder Witterung zu sehen war. Auf Nachfrage meinerseits, wurde mir dann erklärt, dass angezogen die Chancen bei den Ladys schwinden und der gute Herr für den perfekten Auftritt weder Sonnenbrand noch Nierenentzündung scheut. Schön, dass auch mal die Herren der Schöpfung, der Optik wegen, für das andere Geschlecht leiden ;)

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Der inoffizielle Splash-Flohmarkt war mein absolutes Highlight ! Voller Elan versuchte der junge Mann auch noch den letzten Rest seiner Campingausrüstung zu verscherbeln und scheute keine müde Miene, um nicht sämtlichen Homeshopping Kanälen die Show zu stehlen. Anstatt das Zeug standesgemäß und bei Nacht und Nebel auf die umliegenden Zeltnachbarn zu verscharren oder einfach niederzubrennen, zeigte er der Konsumgesellschaft den Mittelfinger und ich betone nochmals, hätte ich noch Platz und Verwendung für einen komplett geschrotteten CD-Player gehabt – ich hätte das Teil hoch erhobenen Hauptes als Meistbietender nach Hause geschleppt !

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Fanmeile : Deutschland vs. Dänemark

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