Archiv der Kategorie: Musik

Musik die (m)eine Geschichte schrieb.

Ich habe letztens beim Daily Stalking den Blog von Vanessa entdeckt und für extremst lesenswert befunden. Die Gute hatte einen echt interessanten Post über Musik dies das, und ich habe mich mit Erlaubnis von ganz oben selbst getaggt  (alter, was sollen diese Tags immer ?? Ich bin irgendwie nicht in der Szene etabliert) und das Ergebnis seht ihr hier. Feel free to copy und gebt http://www.kugelrum.com/doch mal ein paar Props.

newsailir

1) … AUS DEINER FRÜHESTEN KINDHEIT

Oli P. – Flugzeuge in meinem Bauch – Haha, wer kennt es noch ?? Ich war damals sehr verliebt in Herrn P. aber leider hat er diese Liebe nie erwidert. Dieser Song hat mir geholfen den Schmerz zu überwinden, als ich herausfand, dass es sich um ein Cover handelte, habe ich mich aber erneut sehr betrogen gefühlt. Jedes Mal wenn der Oli jetzt in irgendeiner Z-Promi Sendung zu sehen ist muss ich lachen, weil er jetzt nur noch einen Stoß von der Bettkannte wert wärt wäre haha :D Man beachte im Video bitte das ÜBERTRIEBEN große Handy und das die Original Hintergrundstimme von Herbert nicht entfernt wurde, das wäre heutzutage sehr teuer geworden.

2) … DEN DU MIT DEINER ERSTEN GROSSEN LIEBE ASSOZIIERST
Silverstein – my Heroin – du weißt. 

You taught my heart, a sense I never knew I had
I can forget, the times that I was
Lost and depressed from the awful truth
How do you do it?
You’re my heroine!

3) … DER DICH AN EINEN URLAUB ERINNERT
KIZ – Töten – jaja, ich weiß das ein anderes Album “ Urlaub fürs Gehirn “ heißt und cooler wäre an dieser Stelle aber Bulgarien 2009 war nunmal Sexismus gegen Rechts angesagt und Töten half mir über manche Krise hinweg. Man bedenke, dass die Konstellation unserer Reisegruppe alles andere als harmonisch gewählt war und nja, was in Bulgarien passiert bleibt in Bulgarien nech ! Einen weiteren Song muss ich noch hinzu schieben – Mickey Krause’s – ich bin solo. Kein Kommentar. Ich sag nur : Ich war solo, es gab ne gratis Ballermann Veranstaltung von RTL II und ich war mittendrin und voll wie ein Puff an Heiligabend.

4) … BEI DEM DIR DIE TRÄNEN KOMMEN
Dazu habe ich was peinliches und was episches in Petto. Zuerst was zum Fremdschämen, wer es noch nicht wusste – ich war jahrelang der größte Julifan den die Nation zu bieten hatte und habe versteckt alles gesammelt und gekauft was man so kriegen konnte, was aber keiner wissen durfte, weil ich damals noch dachte, so ein Image wäre wichtig. Wer von euch – Juli – immer noch ein Lied zum unter der Decke liegen und Rotze heulen. 
Heutzutage darf es Teardrop von Massive Attack sein. Drop drop drop … uahhhh

5) … DER DICH IM TIEFSTEN LIEBESKUMMERSUMPF BEGLEITET
Flyleaf – all around me – muss man dazu noch was sagen ? Ich darf mir das gar nicht mehr anhören, sonst will ich mir wieder den kompletten Text vom Nacken ab, bis hin zum kleinen Zeh komplett tättowieren lassen. Ich weiß nicht mal genau warum das, aber nevermind. 
Wem das zu englisch ist, verweise ich zu Du Hure – Beatfabrik oder Montana Max – schwarze Wolke. Halb Vechta darf sich jetzt natürlich angesprochen fühlen.

6) … DER GUT ZU DEINER PERSÖNLICHKEIT PASST
Prinz Pi – Wunderkind I

Der Tag hat 24 Stunden, davon sind 4  zum Schlafen
Der Rest sollte dir reichen, um die Welr zu verarschen
Leg‘ dein‘ Kopf in deine Hände, fühl‘ das Blut pulsier’n
Sag‘ dir, du hast die Kraft um alles durchzuzieh’n

7) EIN INSTRUMENTAL, DAS DU BESONDERS MAGST
Ich kann mit reinen Instrumentals irgendwie nicht soviel anfangen, deswegen gibt’s was mit Lyrics aber auch nem guten Beat – Tua – Stadt aus Heißluftballons.

8) … DEN DU IN DEINEM LEBEN VERMUTLICH AM HÄUFIGSTEN GEHÖRT HAST
Team Avantgarde – Viel zu jung. Anhören und verstehen, oder lassen und traurig sterben.

9) … AUS DEINER TEENAGERZEIT
Drop dead Gorgeous – dressed for friend request.  Ziemliches Gegröhle aus alten Hardcorezeiten, wo ordentlich auf die Kacke gehauen wird. Ich find’s immer noch geil. Die Nachbarn nicht.

10) … DER IN EINER DER SCHÖNSTEN NÄCHTE DEINES LEBENS LIEF
David Guetta – Memories – der Text ist Geschichte.

11) … DER IMMER EINE BESTIMMTE ERINNERUNG WECKT
I kissed a girl – Katy Perry. Nicht sonderlich einfallsreich, ich weiß aber das war mit Abstand DER Song als ich sweet 16 war. Irgendwie kam mir mein Leben bisschen abgefuckt vor aber irgendwie war’s auch geil. Ich glaube im Nachhinein war die 10. Klasse das beste Jahr meines Lebens und ich werde dieses Gefühl nie wieder erreichen. Danke Bitches dafür, aber 2/3 können mich weiterhin mal gern haben. Auch Deichkind – Luftbahn darf sich hier einreihen, der werte Herr, der mir diesen Moment geschenkt hat, darf aber weiterhin fern bleiben. Und an Aids verrecken. Und traurig sein.

 12) … BEI DEM DU DICH AM BESTEN ENTSPANNEN KANNST
MIA – paper planes – muss man dazu noch was sagen ? Einfach episch und gut und geil und chillig und gut.

13) … AUS EINER FILMSZENE, DIE DU PERFEKT HÄTTEST SPIELEN KÖNNEN
Bei 8 Mile wurde genau diese Szene nicht musikalisch untermalt. Haha.

14) … DER MOMENTAN DEIN LIEBLINGSSONG IST
Left Boy – Outro -so gut.

15) … DEN DU ZUM AUFSTEHEN HÖRST
Ein bisschen fragwürdig aber es ist Said feat. Magdalena – so isser.  Ich brauch Pöbelmucke sonst komm ich morgens nicht aus den Puschen. Ja ja so isses !

16) … DEN DU ZWAR LIEBST, ABER IMMER SKIPST, WEIL ER DIR BAUCHSCHMERZEN BEREITET
Fertig – Team Avantgarde  ( Lapdoc Remix ). Ich bin ja sowieso ein bekennender Team Avantgarde Verehrer aber das Lied ist irgendwie ne Nummer zu krass für mich. Wahrscheinlich bin ich einfach zu verweichlicht aber das is deeper Shit ne.

17) … DER FÜR EINEN ABEND IM LETZTEN SOMMER STEHT
Macklemore & Ryan Lewis – thrift shop – wie tight sind die bitte ? Auf dem Splash haben die mich live echt umgehauen und eigentlich kann hier so gut wieder Song von denen stehen, aber thrift shop hat noch ein nettes Video.

18) … DEN DU DEINER BESTEN FREUNDIN WIDMEN WÜRDEST
Die Wohlstandskinder – Das Grau unserer Zeit – kriegt sie weil ich weiß dass sie das längst vergessen hat und das einfach episch ist. Fast 14 Jahre und mit Sicherheit war diese Band ein Meilenstein.

19) … IN DEUTSCHER SPRACHE ÜBER LIEBE, DER QUASI FÜR DICH GESCHRIEBEN WURDE
Swiss – Hassliebe – der Klassiker. Vielleicht nicht das was man erwartet, aber that’s life.
Ach, es gibt übrigens ein remake von Deine Sprache – Olli Banjo. Und auch von JAW – Elena

Es tut mir Leid, dass ich so scheiße zu dir war,
Machs gut! Wir sehn uns auf der andern Seite – als Paar!

20) … DEN DU ZULETZT GEHÖRT HAST
Sammy Adams – Blow up – gebt dem Jungen ne Chance. Ehrlich mal.

PS : So ihr lieben, das war eine kleine Ansammlung musikalischer Eindrücke. Natürlich darf sich jeder extremst „getaggt“ fühlen und ich bin gespannt, was bei anderen so als Resultat herauskommt. Ich hätte selber nicht gedacht wie viel man doch noch nachdenken und forschen muss und vorallem nicht, dass einen das kaum repräsentiert. Klar, sieht man hier eine Tendenz Richtung Rap aber wirklich meinen “ Stil „, den ich denke ich jetzt wirklich für mich gefunden habe, kann man schwer in ein paar Zeilen pressen. Dennoch erzählt jeder Song seine / meine Geschichte und ich denke auch, dass sich das reinhören lohnt, sollten euch einige Titel unbekannt sein. Was ist eigentlich euer Lieblingssong ? Also wirklich ein Song der DER Song ist ? Ich bin bei mir immer noch am überlegen und schwenke zwischen Pi und Team Avantgarde rum, aber kaum ist Itunes am laufen, ist meine subjektive Wahrnehmung wieder fürn‘ Arsch :p Also was meint ihr ?

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Die allerwahrste Wahrheit über das Splash – und andere, interessante Vorkommnisse

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Diese vermeintliche Idylle am Eingangsbereich des Campingplatzes, dient lediglich dazu kritische Eltern von einem zumutbaren Maß an Harmlosigkeit zu überzeugen und fungiert ausserhalb des Festivals nur als Postkartenmotiv. Der großzügig angelegte Wald absorbiert zudem freie Radikale aus Dixieklos und Haschpfeifen, während der formschöne See voraussichtlich auch die nächsten 15 Jahre Splash, ausgediente Zelte und Bekanntschaften sicher und für alle Ewigkeiten von der Bildfläche verschwinden lassen wird.
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In Ferropolis ist man noch naturverbunden und lässt die Natur hautnah an der Industrialisierung teilhaben. Wer hier den Müll trennt, gilt als sittenloser Kulturbanause und stört das Gesamtbild. Damit das nicht sooft vorkommt, verteilen manche Bewohner ehrenamtlich & unentgeltlich Exkremente, sowie Dekoartikel, zu denen sich besonders bunte Bierdosen und formschöne Tetrapaks zählen.

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Um den Emissionsausstoß gering zu halten, benutzen besonders gewitzte Splashbesucher sog. “ Karren „, die nur einmalig mit einem Euro getankt werden müssen. Besonders der führenden Hersteller “ Rewe “ und sowie auch der, besonders bei weiblichen Besuchern beliebte, “ Penny “ Karren, erfreut sich größter Beliebtheit und gilt als unzerstörbar.

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Mit bunten Bannern und lustigen Sprüchen markieren die Besucher ihr Revier. “ hoe “ ist zum Beispiel die getunte und coolere Version von “ home “ mit der gekennzeichnet wird, dass sich Freunde bei der eigenen Freundin wie Zuhause fühlen können. Eine “ hoe “ beherbergt und versorgt somit mehrere männliche Besucher parallel , weswegen der Männeranteil auf dem Splash immer über dem der Frauen liegt. Um dieses Konzept noch einfacher zu gestalten, hat man sich darauf geeinigt, das alle „hoe’s“ mit Helga angesprochen werden können.

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Wie auch in anderen Kulturkreisen üblich, gibt es bestimmte Werte und Normen auf dem Splash. Besonders wichtig sind Tischmanieren, die man beherzigen sollte. Die oberste Regel besagt “ teile wie auch du gerne teilgehabt haben würdest „. Das klingt sehr kompliziert, anspruchsvoll und lässt grammatikalisch Wünsche offen, ist aber leicht zu erklären.

Lektion 1. Wie man eigenes Bier teilt.
Du bist stolzer Besitzer von kaltem Bier ? Das bedeutet alle oder keiner. Auch wenn jemand keines möchte und du es eigentlich behalten willst – alle oder keiner, niemand mag Egotrips okey ?! Du hast warmes oder abgestandenes Bier ? Es anzubieten wäre eine Beleidigung, denn warmes Bier schmeckt wie Pisse und davon haben wir ja genug. Warte dass mit dem Sinken der Temperatur, der Wert des Bieres wieder steigt.

Lektion 2. Wie man fremdes Bier teilt.

Angebotenes Bier ist heiliges Bier. Wenn du es abdankst, aus welchen Gründen auch immer, symbolisiert das Desinteresse an der Gemeinschaft und stellt dich als undankbaren Pascha da. Die Leitformel besagt, dass es immer besser ist für das Gemeinwohl zu erbrechen, als für das eigene Wohl abzudanken. Auch trockene Alkoholiker, Schwangere und vor allem Minderjährige sind nicht von dieser Regelung ausgeschlossen ! Niemand mag Eistee-trinkende Biermuffel kapische ?!

Lektion 3. Wie man überteuertes, erlabendes, vor Ort frisch gezapftes Bier teilt.

Gar nicht.

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Auch sehr wichtig und zu befolgen ist die “ Nachtruhe „. Die Nachtruhe ist nicht gleichwertig mit der Nachtruhe im üblichen, deutschen Sprachraum. Leider wird immer noch der Begriff Nachtruhe anstatt Nachtrufe benutzt. Die sog. Nachtrufe dienen dazu, dass keine Stille aufkommt. Viele haben nämlich vor Stille Angst, weswegen jeder einzelne dazu aufgefordert ist, Krach zu machen. Und wo Krach ist, wird nicht geschlafen, wo nicht geschlafen wird, muss auch keiner Angst haben. Wenn alle wach sind, garantiert das ultimative Kontrolle und Aufmerksamkeit. Anfänger brüllen meistens die Namen ihrer Freunde in die Nacht, um zu symbolisieren “ ich bin nicht alleine hier, ihr Monster und Diebe ! „. Fortgeschrittene nehmen sich meistens Megaphone und/oder Chinaböller zur akustischen Absicherung ihres Revieres zur Hilfe.

(Man geht davon aus, dass 2/3 der Zeltbrände absichtlich durch Chinaböller des unmittelbaren Nachbarzeltes ausgelöst wurden. Denn laut Berechnungen heißt es, sind zwei unmittelbar nebeneinander brennende Zelte so unwahrscheinlich, dass manch einer versucht diesen Effekt zu erzwingen und lieber den Nachbarn anzündet, um so laut Berechnung gar nicht brennen zu können. Außerdem kommen zum Löschen ja extra Platzwärter und die Feuerwehr und wenn die da sind, ist man doppelt sicher und alle haben was davon !)

Die absoluten Nachtrufe Profis denken einfach an alles ! Sie reißen Klotüren aus den Angeln, damit man schneller auf sich aufmerksam machen kann, falls auf’m Pott was passiert. Sie halten mit ihren Anlagen ganze Landstriche wach und als hätten sie nichts besseres zu tun, treten sie gezielt gegen Zelte um sicherzustellen, dass wirklich niemand auf die Idee kommt zur Ruhe zu kommen und somit sich und alle anderen gefährdet. Manchmal opfern die Profis auch Schlafsäcke, Schmusedecken und Szenezeitschriften auf einem Scheiterhaufen, damit keiner frieren muss oder wenn jemand Licht zum lesen braucht. ( das sind übrigens die restlichen 1/3 der Brände).

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Lange Zeit umstritten und als Metrosexualität abgestempelt, war das diesjährige Hygieneverhalten der männlichen Besucher auf diesem Festival. Unschwer anhand des Beweismaterials zu erkennen, geht der Trend in Richtung “ schwiegersohntauglich “ und erfreute sich vor allem großer Beliebtheit bei den anwesenden Girlies. Und ja, bei den Hoe’s sowieso.
Es wurde rasiert, frisiert, herausgeputzt und manchmal wurde sogar der ein oder andere Euro in eine Dusche investiert. Kenner der Szene schaffen den Spagat zwischen maskuliner Attitüde und angepasster Boygroupmanie, indem sie Kompromisse schaffen. Es muss ein ausgeglichener Wechsel her ! Wer sich mit Sonnenmilch präpariert, darf eingerissene Nägel nicht professionell abknipsen, höchstens abkauen ! Wer Haarspray benutzt, muss sich den Plaque von den Zähnen mit Rum „runtergurgeln“ und die Zahnbürste ist tabu. Wer tatsächlich Deo an Bord hat, muss damit mindestens einmal Flammenwerfer spielen, darf bei Verbrennungen nicht rummucken und Aspirin gibt’s allerhöchstens erst in der Nacht von Sonntag auf Montag !

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Eines darf mit Sicherheit auf keinem Festival fehlen – der Körperschmuck.
Als Liebhaber von bunten Bildchen, für alle Ewigkeit in die Haut gemeißelt, fühlte ich mich doch direkt wohl. Manch ein Werk hat es mir sosehr angetan, dass ich schon Übung bekam Leute dumm von der Seite anzuquatschen, um ein paar Erinnerungsfotos zu machen. Wo sonst fällt einem der Satz “ alter, kann ich ma deine Scheiße fotografieren ? “ so leicht ? Auf jeden Fall eines meiner besten Stücke in der Rubrik „Heftig, das ist echt ! „. Auch recht unterhaltsam war das allover Tattoo, dass bei jeder Tag- und Nachtzeit und jeder Witterung zu sehen war. Auf Nachfrage meinerseits, wurde mir dann erklärt, dass angezogen die Chancen bei den Ladys schwinden und der gute Herr für den perfekten Auftritt weder Sonnenbrand noch Nierenentzündung scheut. Schön, dass auch mal die Herren der Schöpfung, der Optik wegen, für das andere Geschlecht leiden ;)

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Der inoffizielle Splash-Flohmarkt war mein absolutes Highlight ! Voller Elan versuchte der junge Mann auch noch den letzten Rest seiner Campingausrüstung zu verscherbeln und scheute keine müde Miene, um nicht sämtlichen Homeshopping Kanälen die Show zu stehlen. Anstatt das Zeug standesgemäß und bei Nacht und Nebel auf die umliegenden Zeltnachbarn zu verscharren oder einfach niederzubrennen, zeigte er der Konsumgesellschaft den Mittelfinger und ich betone nochmals, hätte ich noch Platz und Verwendung für einen komplett geschrotteten CD-Player gehabt – ich hätte das Teil hoch erhobenen Hauptes als Meistbietender nach Hause geschleppt !

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Splash 2012 wie es wirklich war – Teil 1

Vorwort :
Dieser Text soll bitte als Parodie meiner selbst empfunden werden, er entspricht NICHT im vollem Umfang einer realitätsnahen Darstellung meiner Person und könnte unter Umständen überspitzt, unappetitlich und äußerst sarkastisch erscheinen. Also auf Deutsch heißt das lieber Leser, es wird nicht alles so heiß gekocht wie es gegessen werden sollte ;)

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Also wären wir geflogen,hätte ich die Kohle fürs Übergepäck
sicher bis zum Splash 2013 beisammen gehabt….

Donnerstag 05.07.12, Vechta

Die Abfahrt

Um Punkt 14 Uhr karrten alle 37 Gäste unseres Buses mit Sack und Pack am Vechteraner ZOB heran und zu unserem Erstaunen ( Sara und meine Wenigkeit) hielt sich das Ausmaß unseres Gepäcks, in Relation zu den anderen gesehen, echt noch in Maßen.
Als dann ein paar Selbstverpfleger anfingen ganze Bierpaletten und Fresskisten per Sackkarre in den Laderaum zu hiefen, fragte ich mich, ob ich wohl mit meinem Vorrat an Süßkrams um die Runden kommen würde und ob ich nicht ganz so geizig hätte sein sollen, was Regenschirm, Kopfkissen und Konserven anging.
Zu spät, kaum Mutti nochmal durchgeknuddelt und zum x-ten mal beschwört auf mich aufzupassen, saßen wir schon im Bus Richtung Osten.

Gefühlte 278,5 Pinkelpausen später verließen wir die BRD.
( politisch unkorrekt ausgedrückt oder ?). Als hätten die grimmig und düster grauen Fassaden der Stadt nicht gereicht, fing es an aus Eimern zu gießen. Immerhin lenkte mich dieser Zustand einer drohenden Naturkatastrophe von meiner Entnervtheit ab und ich lernte ein paar neue, mittelprächtige Ostblockwitze.( Sechs Stunden sind gerade noch zumutbar lang, zwischen amateur-Beatboxern und Menschen, die leere Bierdosen als Schlagzeug für sich entdecken und kontinuierlich auf einen Takt hinarbeiten.) Ich hoffte die Fahrt würde noch ewig dauern, sodass wenigstens nicht anTag 1 schon mein, mit Sorgfalt und Hingabe gepacktes, Hab und Gut dran glauben müsste. Nach ein paar Metern weiter und ein paar Eindrücken mehr aus der Umgebung, betete ich für ausreichend Sprit und das wir heile ankommen würden. Würde ich nicht so auf Wikipedia vertrauen, ich könnte schwören : the Hills have Eyes wurde im Osten gedreht !
Ich sah es schon kommen, Reifenpanne – Zombies – Prinz Pi am Sonntag ohne mich.

Die Ankunft
Der Herr erhörte mich ! Kaum das erste “ Ferropolis “ Ortsschild entdeckt, zogen die Wolken weg und ich wuppte fast schon apathisch auf meinem Sitz rum und glotzte wie doof aus dem Fenster und hielt Ausschau nach Zelten – und Zombies. Als wir tatsächlich den Shuttleplatz erreichten, plumpste ich schon mit Kippe bewaffnet aus dem Bus und fing an mein Gepäck fein säuberlich zu türmen. Als die erste Tasche im Matsch landete, hatte ich schon keine Lust mehr und wollte am liebsten wieder in den Bus Richtung Heimat – ich nenne das Etappentrotz – der aber nach ein paar Marlboros in der Regel verfliegt oder spätestens wenn ich bemerke, dass andere meine verschränkten Arme und meinen rotzigen Umgangston sehr wohl wahrnehmen….

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Solide, bodenständig und authentisch. Realer wäre nur im stehen schlafen.

Philosophie des Zeltens

Hatte ich erwähnt, dass ich und Zelten nicht so die derben Homies sind ?
Nennt mich verwöhnt und etepetete aber es gibt weiß Gott angenehmeres als siffig in einer Plastikbehausung zu wohnen, die entweder arschkalt oder scheiße heiß ist. Ich mag es, wenn ich beim Schlafen nicht von Kriechtieren umgeben bin und ich finde Isolierung und Wärmedämmung sind einer der ungeadelten Erfindung unserer Neuzeit. Sich morgens zu fragen, ob’s so feucht und klamm ist oder ob man tatsächlich mal eben 3 Liter Flüssigkeit ins Zelt geschwitzt hat, gehört nicht in meine Top 5, in Sachen Zeitvertreib. Allein schon in dem Ding nicht stehen können ist mein Handicap. Deswegen hatten unsere Zeltnachbarn auch Tag für Tag die volle Bandbreite meiner Rückansicht zu sehen, weil ich ungelogen im Liegen meine Hose nicht hochgezogen kriege und via “ sehen mich eh nie wider – hoffentlich „-Touristentaktik schamlos den Flodders alle Ehre machte, um irgendwie in meine tropisch feuchte Buchse zu kommen.

Wo waren wir stehen geblieben ? Bus … Fahrt … Ankunft
Stand der Dinge, völlige Orientierungslosigkeit und ca. 100 Kilo Gepäck plus ne bockige Lena. Ein bemerkenswert großer Haufen Elend war das.
Dem Himmel sei Dank, half Campingengel Daeywid uns, unseren Mist vom Parkplatz auf den Campingplatz zu verlagern und sorgte gleichzeitig dafür, dass wir die kommenden Tage nicht mit den vertrauten Gesichtern der Heimat zelten sollten, sondern mit einer bunten Mischung aus Dortmundern und Saarländern – warum wir heute immer noch akzentfreies Hochdeutsch sprechen, ist ein ungeklärtes Mysterium.

Einrichten auf dem Zeltplatz und erste Luxusprobleme

Da stand es vor uns. Unser Zelt.
Das Aufbauen erwies sich als 749364 mal leichter als gedacht – das Ergebnis als 6294629 mal schlechter.Was zum ?! Jeps, n’Meter hoch und gefühlte 1,50 breit. In unseren Gesichtern spiegelt sich der blanke Horror und es fand ein reger Prozess des Gedankenaustauschs statt. “ Neues kaufen ? Neues klauen ?! Nach Hause ? Scheiße man ?! „.
Wir blieben – genauso wie das Zelt. Die Stimmung war so … Wie auf der eigenen Erstkommunion. Lächle ! Du musst glücklich aussehen verdammte Scheiße ! Bloß nicht anmerken lassen, dass ich innerlich doch ein kleines verzogenes Gör bin, dass sich die Nächte, voller Sehnsucht nach Zivilisation, in den Schlaf heulen würde.

Horrorfahrt im Shuttlebus

Die eher spärliche Lage unserer Unterkunft mit Zigaretten besänftigt, sollte es nun zur Inspektion des Festivalgeländes via Shuttlebus gehen.
Das Ding war randvoll. Richtig voll, keiner kann sich bewegen voll. Die Scheiben wurden milchig durch den Dunst der tausend atmenden Münder. Ich merkte wie der Sauerstoff knapp wurde. Es würde gleich vorüber sein, sagte ich mir innerlich und kniff mir etwas zu grob in den Unterarm. Sowas hatte ich echt noch nie erlebt. Ich japste nach Luft, aber irgendwie war es wie ein Vakuum in meiner Lunge. Scheiße verdammte, ich wurde panisch und verfluchte meine erste, schlecht gedrehte Zigarette meines Lebens und bereute jede, die darauf gefolgt hatte.
Ich kriege keine Luft !!! Der Satz platzte aus mir raus und ich muss wohl blass wie ne Badezimmerfliese gewesen sein. Alle um mich rum hatten irgendwie so gar nicht mit der Atmung zu kämpfen, was mich nur noch panischer werden ließ. Manche schauten mich irritiert an, während ich schon dachte kurz vorm Erstickungstod zu stehen. Es waren sicher nur ein paar Minuten, vielleicht nicht mal das, aber als der Bus nach gefühlten Stunden hielt und ich endlich im Freien taumelnd meinen Sauerstoff bekam, hatte ich unbemerkt ziemlich feuchte Augen vor Erleichterung und dem letzten Rest Angst. Die darauffolgenden 2 Tage gingen wir das Stück zufuß. Ich bin eine Memme, ich weiß.

Schnippisch über die süßen “ Cro-Groupies “ zu lästern und die doch sehr imposante Anlage auf mich wirken zu lassen, ließ mich runterkommen. Wir zählten die hässlichen Beanie Mützen auf Hipsterköpfen, checkten die Imbissbuden ab, redeten uns unser Zelt schön und bekamen live und direkt mit, wie das erste Hanfopfer mit Blaulicht und Sirene abtransportiert wurde. Weder die Mützen noch der Konsum, von eigentlich illegalen, Substanzen wurde über die Tage weniger.
Da wir uns Cro und dessen Gefolgschaft so kaputt geredet hatten, empfanden wir es als paradox auch nur annähernd den Bühnenbereich zu betreten und saßen, als einer der wenigen “ Underdogs “ , fernab des Rummels.

Die erste Nacht im Freien

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Zurück im Lager angekommen, konnten wir uns noch eine zeitlang durch etwas Plausch mit unseren neuen Gefährten, unter deren Pavillon, von unserer Schlafstätte ablenken. Doch irgendwann führen alle Wege ins Bett und ich legte mich nieder – um bis 6 Uhr morgens wach zu liegen. Die Nachbarn von gegenüber hatten ihren , doch ziemlich pompösen, Pavillon mit einer Musikanlage ausgestattet, mit deren Wucht man auch eine Loveparade veranstalten hätte können. Der Bass ließ unser Zelt geradezu vibrieren und als jemand meinte im Wechsel Techno und Rammstein aufzulegen, bekam ich Zustände.
Ich fing an, alles an Kissen und Klamotten im näheren Umkreis auf meinem Kopf zu stapeln und als das auch nichts half, musste Trick 17 her. Während ich Sara um ihren unerschütterlichen Schlaf beneidete und sie missgünstig am liebsten geweckt hätte, stopfte ich meine geschundenen Gehörgänge mit angelullerten Taschentuchfetzen zu, um dann vor Erschöpfung irgendwann einzunicken. Nach ca. 3 Stunden war der Spaß schon vorbei, da die Morgensonne das Zelt in ein Solarium Güteklasse Megapower verwandelte und neben der Hitze noch tierische Kopfschmerzen hinzukamen. Als wäre das nicht schon Zeltromantik pur genug, erreichte der Morgen seine volle Blüte, nachdem jemand meinte, per Megafon seine scheiß gute Laune zu verbreiten. Wie ein Zombie taumelte ich aus unserer Behausung und lauschte gezwungenermaßen den Klängen von “ Du Hurensohn „, während im Hintergrund immer noch MC Megaphon die Runde machte. Unterstrichen wurde das Szenario durch den bestialischen Gestank des Kotzeflecks, den jemand liebevoll direkt neben unserem Zelt geparkt hatte. Ich erkannte das Angebot diverser Fressbuden wieder und konnte meinen Blick erst abwenden, als ich die vielen kleinen Stücke als Erdnüsse identifiziert hatte und fast einen Kotzfleck daneben gesetzt hätte.
Getoppt wurde das alles nur noch, durch den Besuch eines vollgeschissenen Dixie-Klos, dass durch die direkte Sonneneinstrahlung sogar noch bessere Laune verbreitete, als es das Gegröle des Megaphons tat.

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Schmeckt auch ohne Grill !

Gewissheit macht sich breit

Immerhin beantworteten sich mir durch diese Begebenheiten viele offene Fragen. Vor allem warum 90% der Festivalbesucher nie nie nie niemals ihren Pavillon verlassen und sich ununterbrochen ihre Johnnys reinziehen, als wäre es nur Eis am Stiel.
Ich kann es ihnen nicht verübeln ! Nachdem ich mir also klarmachen musste, dass ich im Gegensatz zu den vorbereiteten und festivalerprobten Mitmenschen, alles bei vollem Bewusstsein erleben würde, kalkulierte ich grob durch, ob eine komplett flüssige Nahrungszufuhr mich in den kommenden Tagen vor einem längeren Aufenthalt in einem Dixie-Klo bewahren würde.
Meine Berechnungen mussten eingestellt werden – die Partybrüder von gegenüber hatten ihre Anlage wieder zum laufen gebracht und eröffneten grölend und oberkörperfrei die Grillsaison. Fazit ? Wäre ich olle Spaßbremse doch bloß auf der Busfahrt verreckt !

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Umso mehr …

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Umso mehr ihr mich hasst, umso mehr euch nicht passt.
Mach ich mehr, immer mehr Fans wiederholen jeden Satz
und ihr Hasst mich, das lieb ich. Ich weiß dieser Blog ist
genau das, was euch kranke Spasten befriedigt.
Prinz Pi ♥

Küsse an die Leser – Grüße an die Geier

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CD Review: Prinz Pi – Rebell ohne Grund

    Heute darf ich euch mit meiner ersten CD Review beglücken.
    Das gute Stück heißt “ Rebell ohne Grund “ vom besten Sprechgesangskünstler Prinz Pi aus Berlin. Das Album wurde im März diesen Jahres released und war ein Geschenk von Philipp – ja der gute Herr weiß das man Frauenherzen nicht mehr mit Pralinen und Douglas Gutscheinen gewinnt ;)

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    Trackliste :

    01. Bombenwetter
    02. Der neue iGod
    03. Du bist
    04. Virus
    05. Generation Porno
    06. Krieg @ Home (feat. E-Rich & Chefkoch)
    07. ✝✝✝ für Deutschland
    08. Etc.
    09. Schlaflied
    10. Wunderkind
    11. Marathon Mann
    12. Eifer & Sucht
    13. Wieder und wieder
    14. Königin von Kreuzberg
    15. Rand II (feat. Frauenarzt & Timi Hendrix)
    16. Morgengrauen (feat. Mudi & Raf Camora)
    17. Laura
    18. Beweis dagegen

    Erster Eindruck

    Der werte Herr Pi scheint noch erwachsener oder sagen wir “ neukluger “ geworden zu sein. Auch wenn das Intro vor Bombenwetter mit viel “ yeah oh aha “ einläutet ist das Album an sich eine weitere, künstlerische Messlatte für den deutschen Hip Hop – textlich und auch musikalisch gesehen bewegen wir uns auf höchsten Niveau. Die einst vom Berliner Alltagseben irgendwo zwischen Friedrichstraße und Bahnhofzoo geprägten Texte mussten noch viel biographischeren Texten weichen und Erfahrungen mit Frauen, Eifersucht, Krieg, Drogen, das erwachsen sein an sich, Politik und selbst der Tod finden auf klasse abgemischten Beats und fantastisch inszenierten Texten einen Platz. Der Sound an sich wurde teils rauer teils weicher und erinnert nur noch entfernt an alte Beatfabrikzeiten und ergänzt sich wie aus einem Guss mit den Vorgängern “ Teenage Mutant Horror Show 1+2 „. Die einzelnen Songs bestechen mit einem Facettenreichtum und einer Wandelbarkeit die man nur selten auf einer einzigen Platte gepresst bekommt. Langweile beim Hören wird nur den Tauben unter uns ein Makel sein. Irgendwo zwischen Gesellschaftskritik und eigener Traumatabewältigung pendelt sich das Gesamtkonzept ein und ich nehme mir das Recht einfach zu behaupten Prinz Pi hat das neue Testament der Rapmusik geschrieben und es ist für jeden bei Amazoon und co. erschwinglich.

    Highlights :

    Du bist “ war die erste Auskopplung des Albums – zurecht wie ich ich festellen musste. Das grobe Intro und der neuartige Beat mit einer ganz neuen Interpretation von einem Flow musste ich erstmal sacken lassen. Zwar wusste ich, dass bei Friedrich Kautz, so sein realer Name, mit allem zu rechnen sei, jedoch wurde jegliche Vorahnung zerschmettert – zum Glück. “ Du bist “ ist ein lyrisches Meisterstück, dass mit extrem durchdachten Lyrics und einer Menge sprachlicher Mittel eine Atmosphäre schafft, die ich bisher noch nie durch vorspulen oder abschalten zu unterbrechen vermochte. Die Einzigartigkeit des Künstlers und seiner Texte wird durch den Song voll zu Ausdruck gebracht und dieser Track darf gerne als “ Neuinterpretation lyrischer Dichterkunst “ geadelt werden.

    Neben den „Prollo/Partytracks“ wie „Bombenwetter“ oder „Rand II“ befinden sich teils Tracks die einem Gänsehaut einjagen und mich heute noch gelegentlich zu Tränen rühren – wie ich hier jetzt mal ungeniert oute.

    In “ Laura “ wird auf wirklich eindringliche Weise der Suizid seiner ehemaligen Freundin geschildert, deren Geschichte sich bis zum Ende des Songs ins fast Unerträgliche steigert und selbst Hartgesottene und Desinteressierte verstummen lässt.

    Schlaflied “ ist eine Anekdote an seine Tochter die er nach der Trennung der Mutter nur kaum zu Gesicht bekommt, es scheint ein in Worte und Beats gefasster offener Brief zu sein, der gleichzeitig so kindlich naiv in der Hook beschreibt und ebenso erwachsen einen Schmerz zum Audruck bringt, den wohl nur Gleichgesinnte wirklich authentisch nachempfinden können.

    Eifer & Sucht “ beschäftigt sich, wie der Titel schon verrrät, mit Vorwürfen, Unterstellungen und Konsequenzen dieser in einer Partnerschaft, hierbei wird das Geschehen in jeder Strophe aufs neue als Revue serviert und Parallelen für jeden beherbergt der jemals geliebt und gelitten hat.

    Beweis dagegen„, wohlgemerkt der letzte Track, rechnet mit der deutschen HipHop Szene ab und diverse Künstler werden namentlich genannt, was das ganze so authentisch macht und endlich mal einen Standpunkt eines Künstlers bietet der sich nicht hinter diversen Punchlines und Geprolle versteckt. In diesem Sinne rezitiere ich : Früher kam Rap vom Plattenteller, heute aus dem Plattenbau „.


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    Fazit: Ein neues und extrem gut inszeniertes Album das kein Thema unbehelligt und kein Auge trocken lässt. Vielfältigkeit, Kreativität und intellektuell angehauchte Songs versprechen auch Hörern, die der Hiphop-Szene nicht verschrien sind, einen musikalischen Ohrenschmaus. Selbst meine Mutter ( am liebsten Michael Jackson,Adele oder Bochelli ) hört im Auto die Platte rauf und runter und dreht bei “ Bomenwetter voll auf. Zwar sind ,wie beim Rap üblich, die Texte weder besonders Jugendfrei noch Radiotauglich, jedoch denke ich jedem zumutbar. Wers nich probiert könnte der Gefahr laufen, eines der letzten kleinen Musikwunder der Neuzeit zu verpassen. Ich hoffe vielleicht dem ein oder anderem Interessenten Appetit gemacht zu haben – subjektive Wahrnehmung ist doch was Schönes ;)

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